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Regenarme Winter wie 2004/05 und auch in länger zurückliegenden Jahren zeigen uns wieder einmal mehr, wie schnell Wasserreserven begrenzt sein können und daß wir uns der Verantwortung des sparsamen Umgangs mit Wasser stellen müssen. Eine entsprechende Gestaltung des Gartens bietet die Möglichkeit, den Wasserverbrauch wesentlich einzuschränken. Das beinhaltet sowohl die Wasserrückhaltung als auch die Reduzierung der benötigten Menge zur Bewässerung des Gartens.
Zunächst bietet auch ein wassersparender Garten unter Verwendung trockenbeständiger Pflanzen aus mediterranen Gebieten reiche Gestaltungsmöglichkeiten. Diese kommen oft ausschließlich mit den winterlichen Regenfällen oder gelegentlicher Bewässerung nach Bedarf im Sommer aus. Dennoch bieten sie eine Vielfalt an Blütenpracht, Farben und Formen, immergrüne Belaubung und erfreuen oft mit größerer Gesundheit und Schönheit, weil sie den Gegebenheiten von Standort und Klima natürlicherweise gewachsen sind. Diese Tatsache erübrigt auch oft den Einsatz von Spritzmitteln und künstlichen Düngern. Auch sehr trockene Sommer können sie meist unbeschadet überstehen. Diese Unabhängigkeit von Bewässerung ist von großem Vorteil.
Doch jeder hat wohl auch den Traum von exotischer Pflanzen- und Blütenpracht oder einem kleinen "Dschungel" ganz in der Nähe. Auch diese Wünsche können in gewissem Rahmen unter Berücksichtigung des Wassersparens erfüllt werden. Indem durch fachgerechte Bepflanzungsplanung Pflanzen entsprechend ihres Wasserbedarfs gruppiert und an geeigneten Standorten vorgesehen werden, müssen nur diese Bereiche intensiv gewässert werden, während der übrige Teil des Gartens wenig oder gar kein Wasser benötigen. Im übrigen nehmen trockenresistente Pflanzen nicht selten Schaden unter überflüssiger Bewässerung.
Auch ist es sinnvoll, Alternativen zum extrem wasserbedürftigen Rasen abzuwägen und in die Planung einzubeziehen.
Lassen Sie sich beraten!
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